Der Weg

Rechtsberatung ist Vertrauenssache, neben der fachlichen Qualifikation ist daher die persönliche Ebene mitentscheidend für eine fruchtbare Beziehung. Aus diesem Grund möchte ich auch einen kleinen Einblick gewähren, wie ich beruflich zu dem geworden bin, was ich inzwischen bin.

 

Daher scheue ich mich auch nicht vor einem Geständnis: Ich hatte ursprünglich gar nicht vor Rechtsanwalt zu werden. Auch wenn ich das Studium und das Referendariat absolviert habe, hing mein Herz eigentlich immer an der Wirtschaft. Daher sind für mich noch heute wirtschaftliche Aspekte genauso wichtig wie die juristischen. Zwar schließe ich in einigen Jahren meine Rückkehr in die Wirtschaft, vorzugsweise im Bereich Private Equity, nicht vollständig aus, ich muss mir aber zu meiner Verwunderung selbst eingestehen, dass mir die Arbeit als Anwalt inzwischen große Freude bereitet. Ein Mandant braucht sich daher keine Sorgen machen, dass nachdem sich das in meinen Augen wichtige Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, ich ihn so bald wieder verlassen werde und ich hoffe er verlässt mich auch nicht.

 

Meine Kompetenzfelder im juristischen Bereich sind klar umrissen und ich sehe mich in diesem Bereich als Spezialisten und eben nicht als Allrounder an. Daher vermittele ich, wenn mir die nötige Kompetenz fehlt, einen Mandanten lieber an einen kompetenten Kollegen als ihn eventuell schlecht zu beraten. Einen normal schwer gelagerten Fall aus dem Mietrecht würde ich zwar übernehmen, einen leicht gelagerten aus dem Sozialrecht aber sicher nicht. Ich selber halte im Umgang mit Mandanten nichts davon, zu Profilierungszwecken, mit vielen Paragrafen und Fachwörtern um mich zu werfen. Mein Ziel ist es, verständlich und zielorientiert zu beraten. Kein Mandant muss sich aber Sorgen machen, dass ein Anwaltsschreiben an die gegnerische Partei nicht mit solchen Zusätzen versehen wird.

 

Die Beratungsfelder IT- und Vertragsrecht lagen bei mir von Anfang an klar auf der Hand. Beruflich war ich auch als Unternehmensberater und davor als Geschäftsführer einer mittelständischen Factoring GmbH immer stark in die Vertragsgestaltung bzw. Vertragsoptimierung involviert. Privat betreibe ich seit Jahren selber Webseiten und besitze aus meiner Zeit als Startupberater noch die ein oder andere kleine stille Beteiligung an Internetpräsenzen. Meine Seite werde ich daher selber pflegen, denn ich finde ein Anwalt im Bereich IT-Recht sollte über die entsprechenden praktischen Fähigkeiten verfügen. Dies hat nur einen Nachteil, einen Designpreis werde ich wohl kaum gewinnen.